Eine Hand auf Ihrem Oberschenkel oder eine schlüpfrige Bemerkung im Pausenraum? Sexuelle Belästigung ist ein tabubelastetes Thema und wir wissen oft nicht, wie wir uns verhalten sollen.

Was ist sexuelle Belästigung?
«Als sexuelle Belästigung gilt jede Verhaltensweise mit sexuellem Bezug, die von einer Seite unerwünscht ist und die Personen aufgrund ihres Geschlechts herabwürdigt.» (Art. 5 Abs. 2 Kantonale Personalverordnung PV)
Die Belästigung kann sich während der Arbeit ereignen, aber auch ausserhalb der regulären Arbeitszeiten, z.B. bei Betriebsanlässen und sonstigen Aktivitäten mit Bezug zum Arbeitsverhältnis.
Sie kann von anderen Mitarbeitenden ausgehen, von Angehörigen von Partnerbetrieben oder von der Kundschaft des Unternehmens. Sexuelle Belästigung kann mit Worten, Gesten oder Taten ausgeübt werden.
Belästigung beginnt, wo Grenzen überschritten werden
Sexuelle Anspielungen, entwürdigende oder sexistische Witze sowie unerwünschte Flirtversuche können belästigend sein.
Entscheidend ist nicht die Absicht, sondern die Wirkung auf die betroffene Person.
Sexuelle Belästigung hat in der kantonalen Verwaltung keinen Platz.
Wir tolerieren keine sexuelle Belästigung und setzen uns für ein respektvolles Arbeitsumfeld ein.
Alle Mitarbeitenden haben Anspruch auf einen respektvollen Umgang und auf den Schutz ihrer persönlichen Integrität.
Wie reagieren?
Beratungsangebot
- Die verwaltungsexterne Ansprechstelle Movis steht allen Mitarbeitenden der Kantonsverwaltung in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch kostenlos zur Verfügung Tel.: 0848 270 270
- Mitarbeitende, Führungspersonen und HR-Fachpersonen können sich bei Fragen oder herausfordernden Situationen jederzeit an die Fachstelle Beratung des Personalamts wenden.